Neue Überraschungen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald – im April 2026

Ausgangspunkt ist heute der Waldparkplatz Edelmannshof zwischen Rudersberg und Welzheim.

Gut beschildert: der Parkplatz Edelmannshof (unser Ausgangspunkt), der bewaldete Weg zum „Startpunkt“ (nicht unser Startpunkt), durch den Lettenstich, an Langenberg vorbei, den Wald hinab wieder zum Edelmannshof.
An Beschilderung fehlt es nicht, die Gemeinden im Naturpark haben sich Mühe gegeben – mit Erfolg 🙂
Und jetzt geht’s los.
Nach ca. 1/2 Stunde, auch recht abschüssig über Bikertrails, gelangen wir ins Himmelreich.
Licht durchflutet, …
… kühlt sich der Hund gerne in kleinen Bachrinnen.
Gerne mal Zwischenstopp.
Eine Besonderheit ist der Geologische Lehrpfad 🙂
mit dem Motto „Wusstest Du, dass … „
Gigantische Kräfte.
Nach einer starken Stunde am sogenannten „Startpunkt“ der Wandertafel angekommen, hier am Parkplatz für den Erlebnisbereich „Eins und Alles“. Neuer Brückenbau und beliebte Motorradstrecke.
Auch hier an der neuen Eisenbahnbrücke geologische Schluchten.
„Wusstest Du, dass die Erdneuzeit (Känozoikum) weiter unterteilt wird in … (Text oben)“.
Der Hund geht lieber seinen eigenen Gedanken (Instinkten) nach.
Der Blick zu den Baumgipfeln hoch …
… und hinunter in Schluchten und zu Bächen.
Wissenswertes auf dem GeoErlebnisPfad über die Zusammenhänge zwischen den hier vorkommenden Gesteinen und der gesellschaftlichen Entwicklung im Schwäbischen Wald.
An der Kesselgrotte angekommen.
Ein Tag vor etwa 210 Millionen Jahren, und heute stehen wir hier im Stubensandstein.
Ausgespült.
Es wächst und plätschert von oben herab.
Nun geht’s über geologische Gesteinsschichten hochwärts, …
… bis wir an der oberen Kante des Stubensandstein angelangt sind.
Noch ein Stück aufwärts …
… mit gutem Schuhwerk.
Nach ca. einer weiteren Stunde stehen wir, über den Erdschichten des Stubensandsteins, auf einer geologischen Verebnung.
Diese wird landwirtschaftlich als Wiese genutzt. Für Ackerbau eignet sich der Boden nicht, er ist recht unfruchtbar.
Text der Infotafel entnommen. Und wieder dazugelernt. 🙂
Ein weites Highlight, der Planetenweg mit seinen Schautafeln.
Hier der Saturn, dann …
… der Jupiter.
Uns fasziniert vor allem der Größenabgleich Erde – Jupiter und …
… der innere Aufbau des Jupiter.
Größenvergleich Erde zu Uranus.
Alle Planeten unseres Sonnensystems und deren Lage zueinander werden an weiteren Schautafeln aufgezeigt.
Wir genießen den heutigen Sonnentag und schauen am Rande des Planetenwegs in die wohltuende Landschaft.
Am Wasserturm werden wir nachher vorbeikommen, ohne ihn aus der Nähe zu fotografieren. Daher jetzt der Blick auf ihn.
Und nochmal eine Info, um dann …
… an die Sternwarte Welzheim ganz dicht ranzukommen.
Technik und Landschaft. Der Hund bevorzugt die Landschaft 🙂
Ein großer Sprung.
Von der Hochebene mit der Sternwarte Welzheim aus, ging es nochmals an Wiesen und am Wasserturm vorbei, auf dem Gasleitungsweg durch den Wald abwärts bis zum Ausgangspunkt Edelmannshof. Von dort per PKW auf engen Fahrwegen zur Burg Waldenstein.
Vom Burghof der ehemaligen Burg Waldenstein schauen wir auf das Wieslauftal mit Rudersberg Oberndorf.
Burg und umliegendes Gebiet gehörten den Hohenstaufen. Bereits im Jahre 1251 scheint Graf Ulrich I von Württemberg der Oberherr über die Burg gewesen zu sein. Um 1420 wird dann der Waldenstein als Eigentum von Württemberg bezeichnet. Nach langer und sehr wechselvoller Geschichte befindet sich die Burg Waldenstein mittlerweile seit 3 Generationen in Besitz der Familie Göppel (Text und weiterer Text in der Homepage der Burg Waldenstein). Wir nehmen nur einen kurzen Blick …
… und verabschieden uns von der Burg.
Auf unserer über drei Stunden dauernden Tour haben uns ganz besonders gefallen:
– die unterschiedlichen Landschaftszonen vom Himmelreich zu Streuobstwiesen,
– von der geologischen Urgeschichte zu lesen und sie selbst anschaulich zu erkunden,
– dem Planetenweg Wissenswertes zu entnehmen,
– von der gesellschaftlichen Entwicklung im Schwäbischen Wald zu erfahren,
uns auszupowern auf den teils engen und steilen, auch breiten und bequemen Pfaden,
Nähe zu spüren und dem Hund einen tollen Ausflug zu bieten 🙂 🙂

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