Keltisches Heiligtum und mittelalterliche Burg – Geheimnisse der ALTEN BURG bei Lienzingen – November 2020

Geheimnisumwoben, weil nur durch ein digitales Geländemodell (durch Laserstrahl) im gesamten Ausmaß erkennbar, lockt uns die Alte Burg zur Wanderung und Erkundung.

Ein Wächter des Waldes begrüßt uns vor dem Aufstieg …
… zum Burgberg
Kühl und modrig, vorbei …
… an alten Grenzsteinen
Die Bergflanke (links) wurde – wohl im Mittelalter – künstlich versteilt. Ein tiefer Halsgraben mit 30 m Breite und 12 m Tiefe ist zu erkennen
Der südliche Strombergrücken überragt das nördliche Vorland der Enz um etwa 100 m; Grund dafür, dass in verschiedenen Zeiten Befestigungsanlagen errichtet wurden. Die Grundmauern suchen wir vergeblich …
Hier auf der dreieckigen Westspitze des Bergrückens liegen die historischen Befestigungen von 400 m Länge und 180 m Breite verborgen. Gefundene Keramiken (Grabung durch W. Müller im Jahr 1936) stammen aus dem 11. bis 14. Jahrhundert
In der Zeit vor der mittelalterlichen Burg – so sagen alte Ausgrabungen – befand sich hier wohl ein keltisches Heiligtum
Gemessen an den alten Zeiten scheint diese Burghütte geradezu hochmodern
Wir haben den Bannwald auf dem Bergrücken verlassen und …
… genießen den freien Blick auf das diesige Enztal; in der Ferne …
… das Schloss Kaltenstein (das ich über drei Jahrzehnte lang zu Konferenzen und Seminaren besuchen konnte)
Aussichtshütte und …
… Blick zurück, der Abstieg …
… durch den Wald
Ein Wächter aus Holz hat uns zu Beginn unserer Wanderung begrüßt. Ein Bussard zeigt sich wunderschön zum Abschied.

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