An Ursprünge erinnern – September 2020

Mönche auf der Insel Reichenau entwarfen im 8 Jh. n. Chr. den „St. Galler Klosterplan“. Dieser wurde nie verwirklicht. Aber 1200 Jahre später entwickelt sich nun auf dem Campus Galli (nahe Meßkirch) das einzigartige Projekt, diesen Klosterplan Schritt für Schritt umzusetzen.

Viele ehrenamtliche und angestellte Handwerker erstellen Tag für Tag, nach mittelalterlicher Baukunst, ohne Einsatz von Maschinen und ohne modernes Werkzeug dieses Freilichtmuseum.

Menschen an ihre Ursprünge zu erinnern, das Leben des Frühmittelalters erlebbar zu machen, sind die Ziele dieses Forschungsprojekts des Campus Galli Verein “karolingische Klosterstadt e.V.”.

In der Morgenstimmung startet die Rounddance-Gruppe „Survivors“ zu ihrem Sommerausflug nach Meßkirch zum „Campus Galli“
– wie immer von unserer Sommerprogramm-Organisatorin Anja –
Marion in allerbester Laune
– durch die Corona-Regelung ist der 60-Plätze-Bus nur mit 20 Personen besetzt –
Von Stuttgart aus nähern wir uns der Schwäbischen Alb
Angekommen auf dem Campus Galli …
… heißen uns die ersten Blühwiesen willkommen
Die Führung über das weitläufige Gelände hat begonnen
Auf diesen Flächen werden alte Getreide- und Gemüsesorten angebaut
Der Original-Klosterplan auf eine Tierhaut gezeichnet – hier neuzeitlich auf einer Infotafel
Küfer-Werkstatt
Hühnerhaus und …
… sein Bewohner, der ansonsten die große Freiheit genießt
Auf diesem Gelände entsteht die große Scheune …
… nach diesem Modell
Stoh für die Dachabdeckung wird zurechtgehauen …
… und gebündelt
Mit selbst gedrehten Schnüren werden die Strohbündel fixiert
… und bis zum Gebrauch verwahrt
Eingang zum Klostergarten
Segnendes Kreuz im Klostergarten für gutes Gedeihen
Zuschneiden der Schindeln für die Klostergarten-Umfriedung …
… und anbringen
Bereits fertiggestellte kleine Kapelle …
… im Innern mit ewigem Licht …
… und liebevollen Schnitzereien
Ein Blick in den Kapellen-Dachstuhl
Der überdachte Seitenausgang der Kapelle zeigt die Details der frühmittelalterlichen Baukunst
Glockenturm mit selbst gegossener Glocke …
… und steinener Sonnenuhr
Für das Bauholz gerodetes Waldstück
Alte Schweinerassen
Werkstatt zur Wollverarbeitung, …
… zur Flachsbearbeitung
Mit überwältigenden Eindrücken und Demut vor dem handwerklichen Können und dem inzwischen über sieben Jahre währenden Engagement der ehrenamtlichen und angestellten Handwerker und Mitarbeiter
verlassen wir erfreut und dankbar „Campus Galli“
Nach kurzer Busfahrt befinden wir uns in Meßkirch – hier mit vielbeachtetem WC-Häuschen
Zwei Jungstörche (wer entdeckt den zweiten Storchenschnabel?) mitten in Meßkirch begutachten unsere Wandergruppe
Rathaus in Meßkirch
Nach Weiterfahrt blicken wir vom „Knopfmacherfelsen“aus
auf das Kloster Beuron (hinten rechts) und
die junge Donau
Kloster Beuron
Uns gegenüber das Schloss Bronnen
Ein letzter Blick in die Tiefe
Die Rückfahrt nach Stuttgart bringt uns dem abendlichen Hohenzollern nahe

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