Norderney als Insel ist kein Fragment früheren Festlands. Als Folge der Eisschmelze vor c. 7.500 Jahren begann eine Überflutung der heutigen Deutschen Bucht. Durch Strömungen und Wind aus dem Westen lagerten sich Sandmassen ab. Norderney liegt auf einem gebildeten Sockel aus Schmelz- und Wassersanden, Geschiebelehm sowie Flug- und Flusssanden. Der Sockel befindet sich heute etwa 10 bis 20 m unter dem Meeresspiegel. Darüber lagern sich basale Torfe und Brackwasser Sedimente. (Text: Wikipedia)
Unsere Fähre steuert von Norddeich nun Richtung Norderney.Der Ostfriese spricht dann erst von Wind, wenn sich die Haare der Deichschafe entkräuseln.Die „Otto Schülke“ ist ein ehemaliger Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS). Seit 2021 liegt das 1969 erbaute Schiff als fahrtüchtiger Museumskreuzer wieder in seinem alten Heimathafen Norderney und bietet Besuchern die Möglichkeit, an Bord zu gehen. (Text: Wikipedia)Es geht die Dünen hoch, und …… stets nur auf den Wegen bleiben!Die Gemeine Ochsenzunge scheint hier gute Lebensbedingungen zu finden.Norderney ist nicht autofrei. Zudem reißt der Touristenstrom nicht ab, es herrscht sehr reger Betrieb. Bei meinen Fotos habe ich menschenfreie Szenen abgewartet. Die Betrachter mögen sich überall Leute vorstellen, dann trifft das so etwa die tatsächliche Situation.Natur ist dennoch zu finden 🙂 Hier das östliche Ende von Norderney.Überall viiiiel Sand.Der denkmalgeschützte Große Norderneyer Leuchtturm ist mit knapp 60 Metern und 252 Treppenstufen das höchste Gebäude der Insel.
Auf einer rund 10 Meter hohen Düne erbaut, dient der Leuchtturm heute noch der Seefahrt als aktives linksdrehendes Leuchtfeuer. Bei extremen Windstärken schwankt der Turm an der Spitze bis zu 40cm. (Text: Frisonaut)Das Süßwasser auf Norderney stammt aus einer unterirdischen Süßwasserlinse direkt unter der Insel. Wenn es regnet, versickert das Niederschlagswasser im sandigen Dünenboden. Da Süßwasser leichter ist als das salzige Meerwasser, schwimmt es wie eine riesige Linse auf dem Salzwasser im Untergrund. Das Wasser wird über ein System von Brunnen aus einer Tiefe von etwa 10 bis 11 Metern hochgepumpt. Durch natürliche Ton- und Torfschichten kann das Wasser eine leichte Gelbfärbung annehmen. (Text: Stadtwerke Norderney)Der Strand vor der Promenade der Ortes. Sieht leer aus, doch mit mir laufen viiiele Menschen.Auf der eine Seite der Promenade der weitläufige Strand, auf der anderen Seite die Häuserzeile. Hier die bekannte Gastronomie Müller’s.Als Tagesgäste sind wir bereits wieder auf der Fähre und blicken zurück.Die Entfernung zur Insel nimmt langsam zu. Die Fährfahrt dauert zwischewn 45 min. und einer Stunde.Glitzernd.Mein Resümee des Tages. Die Insel ist wundervoll, die Landschaft rauh und mild zugleich. Das Meer zeigte sich strahlend. Phantastisch :-). Doch die Menschenmenge samt den PKWs dominiert im Ort, es scheint mir wie Baden-Baden zur Hochsaison.